Deutsch-Deutsche Filmtage mit Zeitzeugen und Experten

Club Hof und Club Plauen unterstützen Engagement für Bürgerrechte


Hof, 20.01.2017


Einen Besucherrekord verzeichneten die 7. Deutsch-Deutschen Filmtage in Hof und Plauen: Mehr als 1700 Interessierte kamen zu den rund zehn Filmen und Vorträgen zur deutsch-deutschen Vergangenheit. Dabei machten die teils erschreckenden Berichte der Zeitzeugen und Fachreferenten deutlich, welch hoher Wert den bürgerlichen Freiheitsrechten zuzuschreiben ist. Seit 2012 unterstützen die Soroptimistinnen die Deutsch-Deutschen Filmtage der Partnerstädte Hof und Plauen.


Die Filmtage starteten mit einem Rückblick auf die Grenzöffnung: Der MDR-Redakteur Sven Böttger erinnerte mit seinem Film „Tor zum Westen – Die Sachsen erobern Hof“ an den Herbst 1989, als die Prager Züge mit den Botschaftsflüchtlingen in Hof eintrafen. Ein paar Tage später erhielten Hunderttausende DDR-Bürger ihr Begrüßungsgeld, um es zumeist gleich wieder auszugeben.


Nicht nur der Film „Es ist nicht vorbei – Hoheneck war gestern“ ging den Besucherinnen und Besuchern der Filmtage unter die Haut. Bedrückend war auch die anschließende Schilderung der ehemaligen Gefängnisinsassin Inge Naumann, die erschütternde Erlebnisse vom Alltag in der menschenunwürdigen DDR-Haftanstalt vermittelte.


Der Spielfilm „Barbara“ (2012) von Regisseur Christian Petzold erzählt von der jungen Ärztin Barbara (Nina Hoss), die einen Ausreiseantrag gestellt hat. Sie wird strafversetzt, aus der Hauptstadt in ein kleines Krankenhaus an der Ostsee. Während ihr Geliebter aus dem Westen ihre Flucht vorbereitet, beginnt sie die Kontrolle über sich und ihre Pläne zu verlieren. Der Film macht deutlich, wie schwer die Entscheidung zwischen Bleiben und Flucht war, angesichts staatlicher Repressalien und persönlicher Bindungen.



Hildegard Zeilinger


Das Plakat der 7. Deutsch-Deutschen-Filmtage Hof-Plauen zeigt Hauptdarstellerin Nina Hoss als Barbara im gleichnamigen Spielfilm über ein bewegendes Frauenschicksal.

Soroptimistinnen laden zum Benefizball am 5. November 2016

 

Die Hofer Soroptimistinnen sind gut gelaunte Frauen, die gerne zusammen feiern. Aus diesem Grund gibt es zum 10-Jahres-Club-Jubiläum 2016 zwei Festtermine. „Im Juni haben wir ein vergnügliches Fest im Hofer Theater organisiert“, berichtet Präsidentin Marion Böttcher, „im Herbst übernehmen wir die Federführung bei der Vorbereitung einer großen Ballnacht am Samstag, den 5. November 2016.“

Der Benefizball der Hofer Serviceclubs hat mittlerweile Tradition und mobilisierte vergangenes Jahr 360 Gäste. Alle Clubs arbeiten zusammen. Die Lions, Rotarier und der Innerwheel-Club haben in den letzten vier Jahren den Stil des großen Festes in der Freiheitshalle Hof bestimmt. 2016 haben die Soroptimistinnen das Sagen.

Mit dem bekannten „Dresdner Salonorchester“ können sich die Ballbesucher nicht nur auf exquisite Tanzmusik freuen, es gibt auch die Möglichkeit sich in der Lounge und an der Bar auszutauschen. Damit diejenigen, die nicht nur das Tanzbein schwingen wollen, einen vergnüglichen Abend erleben, gibt es weitere spannende Angebote, die Frauen und Männer begeistern werden: Neben den Darstellern des Hofer Theaters wird auch die Spielbank Bad Steben die Ballnacht mit Angeboten bereichern.

Für alle, die die blau erleuchtete Dachkonstruktion der Hofer Freiheitshalle bis jetzt nur von außen kennen, bietet der Hofer Benefizball 2016 die Möglichkeit den festlich geschmückten großen Saal mit allen Sinnen zu erleben, die die Tanznacht der Hofer Serviceclubs bieten wird. Dank vieler Sponsoren beträgt der Eintritt nur 45 Euro.

Die Hofer Soroptimistinnen empfehlen: Reservieren Sie Samstag, den 5. November 2016 für den Hofer Benefizball und erleben Sie einen unvergesslichen Abend mit den Mitgliedern der Hofer Serviceclubs und anderen Tanzbegeisterten. Infos demnächst unter www.soroptimist-club-hof.de.

Hildegard Zeilinger, Club Hof/Saale

Die Hofer Soroptimistinnen freuen sich auf viele Gäste beim Benefizball der Hofer Serviceclubs in der Freiheitshalle Hof. (Foto: Stadt Hof)

Rückblick 10-Jähriges Jubiläum SI Club Hof Saale

Gut gelaunt feierte der Soroptimist Club Hof/ Saale gemeinsam mit SI-Partnerclubs und weiteren Serviceclubs das 10-Jährige Jubiläum im Theater Hof.

10-jähriges Jubiläum Soroptimist International (SI) Club Hof/ Saale

13.02.2016

10-Jahres-Feier am 11. Juni 2016 in Hof - „in Bayern ganz oben“

Club Hof/Saale … so ein Theater!


„Die Präsidentinnen“, ein Schauspiel von Werner Schwab, wird das Theater Hof exklusiv für die Jubiläumsgäste zum 10-jährigen Bestehen des Hofer Soroptimist Clubs spielen. „Unsere Gäste dürfen sich auf eine rabenschwarze und anzügliche Theatervorstellung gefasst machen“, kündigt Präsidentin Marion Böttcher an.


Die gut gelaunten Hofer Soroptimistinnen planen einen unkonventionellen Tag. Wer Hof noch nicht kennt, hat die Chance Überraschendes zu entdecken. Die Hoferinnen erwarten ihre Gäste am Samstag, den 11. Juni 2016 ab 11:30 Uhr im Theater Hof, einem architektonischen Juwel in der oberfränkischen Stadt. Um 12 Uhr ist offizieller Start des Jubeltages. Nach einem Vital- und/oder Weißwurstfrühstück gibt es eine spannende Führung, die hinter die Kulissen des Theaters blicken lässt. Bei Kaffee und Kuchen können sich die Gäste für die provokante Nachmittagsvorstellung „Die Präsidentinnen“ stärken.


Diejenigen, für die neben dem Theater Hof auch die Spezialitäten der Genussregion Oberfranken noch kein Begriff sind, kommen spätestens beim Vier-Gänge-Menü am Abend auf ihre Kosten. Jetzt ist Zeit für Gespräche und soroptimistischen Austausch im verglasten Theaterfoyer mit Blick auf die blau erleuchtete Dachkonstruktion der neuen Freiheitshalle, bei schönem Wetter auf der Terrasse. Für diejenigen, die die Nacht zum Tage machen wollen, gibt es zu später Stunde noch einen musikalischen Party-Ausklang.


Der Club Hof/Saale wurde 2006 gegründet. Aktuell sind 35 Frauen für die regionalen und internationalen Projekte des Clubs aktiv. Die Hofer Soroptimistinnen freuen sich über viele Gäste aus anderen Clubs.

 

 

Zum Anmeldeformular geht es HIER entlang - bitte bis 11. Mai 2016 anmelden.

 

Hotelinformationen HIER

 

Hildegard Zeilinger, Club Hof/Saale


 

Foto: Stephan Korb

SI-Workshop „Stärken bewegen“ und Klarheit über gemeinsame Ziele schaffen

14.05.2016

Die Hofer Soroptimistin Sabine Döhla leitete als kompetente Fachfrau den „Ressourcen-Workshop für gemeinsame Spielräume, Herausforderungen und Ziele im Jubiläumsjahr“. Clubschwester Sabine ist diplomierte Feldenkrais-Pädagogin und hat sich als Systemische Therapeutin und Coach weiter qualifiziert. Sie ist damit prädestiniert für den Workshop, der alle Sorores „bewegen“ soll. Ziel ist es, die Potenziale derjenigen Clubschwestern zu entdecken, die sich noch nicht so intensiv in das Clubleben eingebracht haben und die Stärken derjenigen bewusster zu machen, die schon sehr aktiv sind. Durch die systemischen Ansätze soll gleichzeitig die Vernetzung im Club ausgebaut werden.

Warum so ein Workshop? Der Club Hof hat im Jahr 2016 viele Projekte auf dem Programm. Highlights sind das 10-Jahres-Jubiläum im städtischen Theater und der große Benefizball der Hofer Serviceclubs in der Freiheitshalle. Daneben gibt es eine Reihe von laufenden, regionalen und internationalen Projekten, für die die Clubfrauen Zeit und Engagement bei der Vorbereitung einbringen: Benefiz-Kleiderverkauf, Drachenbootrennen, Fachvorträge, Sommerfest, Besuch des Partnerclubs in Budapest.

Wie in jedem Club gibt es mehrere Vorbereitungsgruppen, in denen unterschiedliche Frauen mitwirken. Gleichzeitig wurden in Hof viele neue Frauen in den Club aufgenommen. Um den inneren Zusammenhalt der Sorores zu stärken, sich besser kennen zu lernen und die Stärken der Frauen für die soroptimistischen Projekte zu erweitern, sind Präsidentin Marion Böttcher mit Vizepräsidentin Sabine Bonnekamp auf die Idee gekommen einen „Ressourcenworkshop“ anzubieten.

Zum Einstieg in den Workshop-Abend bewertete jede Teilnehmerin ihr persönliches Energie-Niveau an einer Skala. Coach Sabine Döhla erläuterte hierzu, dass bei jeder Clubschwester auch unwillkürliche Prozesse wirksam werden könnten. Diese gelte es zu nutzen, indem der Körper als verlässlicher Indikator und Vertragspartner mit einbezogen werde:

„Spürt, was ihr braucht, um mitzumachen, um Lockerheit, Freude und Klarheit im Miteinander zu erleben und einen fruchtbaren Dialograum zu schaffen. Versucht die Spielräume zu nutzen und die Künstlerseite in euch schwingen zu lassen“, leitete Sabine Döhla zur ersten Gruppenaufgabe über.

In Kleingruppen bildeten jeweils zwei Sorores über die dritte Frau in der Runde Hypothesen über deren Stärken, deren Energie, ihren Mut sich einzubringen, ihre noch nicht entdeckten Potenziale und diejenigen Ziele und Projekte, die sie im Club verwirklich sehen möchte. Ziel der Gruppenarbeit war die gegenseitige Wertschätzung der Ideen der Anderen sowie ein Perspektivenwechsel hinsichtlich der eigenen Person.

Nach einer Übung zur gemeinsamen kreativen Problemlösung, ließ Sabine Döhla die Soroptimistinnen noch eine Zeitlinie entwickeln, die die Vorbereitungsphase zur Clubgründung und die ersten Jahre des Clublebens umfassten. Dabei brachten sich alle Workshop-Teilnehmerinnen mit ihren persönlichen Erinnerungen an Krisen und Highlights des soroptimistischen Zusammenlebens ein.

Das Aufstellen der „Meilensteine“ über verschiedene Bilder und Karten sowie die persönlichen Statements der Teilnehmerinnen machten den Rückblick zu einer fröhlichen und bewegten Aktion, die Lust auf mehr machte. Eine Fortsetzung des Ressourcenworkshops zur Stärkung der Vernetzung und des Zusammenhalts ist deshalb geplant.



Hildegard Zeilinger, Club Hof/Saale

Blumen als Dankeschön für den ersten Teil des Ressourcen-Workshops „Stärken bewegen“: Die Soroptimistin Sabine Döhla ist Feldenkrais-Pädagogin und Systemische Therapeutin in Selb. Die Themen Bewegung und Integration sind für die Teil ihres Berufsalltags.

500-Euro-Spende für „Leben und Lernen in Kenia“

14.05.2016

 

Mit einer Spende in Höhe von 500 Euro unterstützen die Soroptimistinnen die Initiative „Leben und Lernen in Kenia“. Das Geld stammt aus dem Erlös der diesjährigen „Früh Shoppen“-Aktion, bei der der Hofer Frauenclub gebrauchte Damen- und Kinderkleidung verkauft hatte.

„Das Leben der Kinder in den Rhonda Slums von Nakuru in Kenia ist von Hunger und Durst, Verwahrlosung und unvorstellbarer Armut geprägt. Wir wollen diesen Kindern die Tür zu einer hoffnungsvollen Zukunft öffnen“, berichtete Brique Zeiner bei einem Clubabend der Hofer Soroptimistinnen. Die Vorsitzende des Vereins „Leben und Lernen in Kenia“ engagiert sich mit einem Team von Ehrenamtlichen aus der Region seit vielen Jahren in Kenia. Eine Sache ist für sie sicher: Ohne Schulbildung gibt es keine Chance auf ein besseres Leben.

Der Hofer Frauenclub möchte hier helfen. „Selbstgestimmt leben durch Bildung“ sei auch das aktuelle Motto der Soroptimistinnen weltweit und passe perfekt für das Projekt „Lernen und Leben in Kenia“, erklärt Marion Böttcher, die Präsidentin des Hofer Frauenclubs bei der Spendenübergabe. „Wir wünschen uns sehr, dass es der Initiative von Brique Zeiner gelingt, dass noch viele Kinder aus den Rhonda Slums von den Bildungsangeboten profitieren werden.“ Die 500-Euro-Spende der Hofer Soroptimistinnen soll für den Kauf all der Artikel verwendet werden, die in Kenia Voraussetzung für den Schulbesuch sind: Schulbücher, Stifte und Schulhefte, aber auch Schuluniform, Schuhe und Mahlzeiten.

Hildegard Zeilinger

Marion Böttcher (dritte von rechts), die Präsidentin des Hofer Clubs von Soroptimist International, überreicht der Vorsitzenden von „Leben und Lernen in Kenia“, Brique Zeiner (dritte von links), den Spendenscheck über 500 Euro. Mit dabei sind die Frauen des Vorstands: Programmassistentin Britta Hollmann, Vizepräsidentin Bettina Spacke, Schatzmeisterin Astrid Möldner, Programmdirektorin Andrea Romeike und Vizepräsidentin Sabine Bonnekamp (von links).

Esel für Frauen in Eritrea

in Esel transportiert viermal so viel Wasser (80 l) wie ein Mensch. Tägliches Wasserholen ist nicht mehr nötig. Die Mädchen können die Schule besuchen. Ein Esel mit Kanistern und Tragegestell kostet 350 Euro.

13.02.2016


 

Club Hof/Saale unterstützt Wasser- und Bildungsprojekt mit 5.000 Euro


Die Frauen vom Club Hof/Saale haben 2014-2015 bei vielfältigen regionalen Aktionen über die Ziele von SOROPTIMIST INTERNATIONAL informiert und zu Spenden für das Eselprojekt aufgerufen. Das Hofer Drachenbootrennen mit einem „SI-Frauenboot“, der Benefizkleiderverkauf „Früh Shoppen“, der Verkauf von Ketten mit Wassertropfen-Anhängern und private Beiträge von Clubschwestern erbrachten 5.000,-- Euro, die alleinstehenden Frauen in Eritrea Chancen für eine lebenswerte Zukunft eröffnen sollen.


Regional handeln – International helfen

Eritrea gehört zu den zehn ärmsten Ländern der Welt mit hoher Kindersterblichkeit und schwierigen Lebensbedingungen. Die Region Anseba ist eine der wasserarmen Regionen im Norden des afrikanischen Staates. Frauen und Kinder sind für die Wasserversorgung zuständig. Sie müssen lange Strecken zu Fuß zurücklegen und das Wasser in schweren Kanistern schleppen. Mädchen können deshalb oft nicht zur Schule gehen.


Chancen sichern und erneuern“ in Eritrea

Der Hofer Club arbeitet für das Eselprojekt mit der WasserStiftung in Ebenhausen/Bayern zusammen. Die gemeinnützige und mildtätige Stiftung setzt seit 2002 Projekte in Eritrea um, die Frauen und Kindern zu Gute kommen. Das geförderte Projekt ermöglicht alleinstehenden Frauen den Kauf eines Esels für den Wassertransport. Sie erhalten keine Spende, sondern Hilfe zur Selbsthilfe und erfahren dadurch eine besondere Wertschätzung. Der Kaufpreis mindert sich, wenn pro Jahr eine bestimmte Anzahl von Baumsetzlinge gepflanzt und ein Gemüsegarten angelegt wird. Dafür stellt die katholische Kirche (Diözese Keren) kostenlos Grundstücke zur Verfügung und sorgt für Pflanzen und Gartengeräte. Die WasserStiftung hilft bei der Finanzierung.


Nutzen des Projekts für Frauen und Mädchen

Der Vorteil für die Frauen: Tägliches Wasserholen ist nicht mehr nötig. Die Mädchen können die Schule besuchen. Die gepflanzten Bäume verbessern den örtlichen Wasserhaushalt. Der Anbau und Verkauf von Gemüse sichert die Ernährung der Familien und schafft den Frauen ein eigenes Einkommen. Die Lebensqualität der Frauen und Mädchen verbessert sich.


Weitere Informationen über das Wasser- und Bildungsprojekt „Esel für Frauen in Eritrea“ finden sich unter www.soroptimist-club-hof.de. Wer das Projekt unterstützen möchte, wendet sich an den Hofer Club. Ein Esel mit Kanistern und Tragegestell kostet 350 Euro.

 


Hildegard Zeilinger, Club Hof/Saale